Willkür? Neuer Bildungsbeauftragter wurde ohne Beschluss vorgestellt

Willkür? Neuer Bildungsbeauftragter wurde ohne Beschluss vorgestellt

Geschätzte Leser, Ihnen ist sicherlich aufgefallen, dass in der Gemeindezeitung (Gemeindenachrichten) Ausgabe März 15  der „neue Bildungsbeauftragte“  bereits vorgestellt wurde.

Der neue Bildungsbeauftragte  wurde ohne Rechtsmandat in diese Funktion bestellt.  Erst der eingebrachte Dringlichkeitsantrag der SPÖ brachte Rechtsklarheit.  Der Gemeinderat beschloss in der letztwöchigen Gemeinderatssitzung somit mit allen Stimmen der ÖVP die Enthebung des langjährigen Bildungsbeauftragten R.Porod  aus dem Ehrenamt.  Mit nachfolgendem weiterem Gemeinderatsbeschluss wurde dann der neu Nominierte  gleichfalls mit allen Stimmen der ÖVP mit dem Ehrenamt Bildungsbeauftragter betraut.  Alle ÖVP Gemeinderäte stimmten wohl gegen die geleistete Bildungsarbeit der letzten Jahre.

Die über Jahre fundierte freiwillig, unentgeltliche, also ehrenamtliche Tätigkeit (Erstellung und Mithilfe bei Bildungskalender, Koordination von div. Veranstaltungen, Information zum Thema Bildung und Wissenswertes zur und in der Gemeinde,  Erarbeitung der Kleinflurdenkmälerdatenbank (http://www.marterl.at), die Erarbeitung dieser Daten und Herausgabe als Buch für Interessierte,  beispielhaft genannt,   waren auch keine Grundlage für die Weiterführung. Das in den letzten Jahren aufgebaute Netzwerk zum BHW, KBW und sonstigen Anbietern fand ebenso wenig Interesse.  Dass die Gemeinde zudem Kosten für eine profunde Ausbildung (Abschluss Sept. 14) kommunales Bildungsmanagement  bereitstellt hatte, Info dazu siehe Link und Foto                                                                                                 ( http://www.noe-mitte.at/dokumente/FINALE_ENDVERSION_Broschuere_web_2.9.14.pdf )                                     ,( Seite 30 und 31) wird dem Bürger wahrscheinlich auch verschwiegen.

Somit geht’s „zurück zum Start“, behaftet mit neuerlichen Kosten für den frisch gewählten Bildungsbeauftragten und Bildungsgemeinderat.  Mit Sorge darf die Gemeinsamkeit (Personalunion) Bildungsbeauftragter und Bildungsgemeinderat angesehen werden. Bildung darf keine politische „Fähnchen haben“. Bildung muss neutral präsent sein, oder will die ÖVP nur einseitige politische Bildung in unserer Gemeinde?

Erklärungsbedarf des neuen Bildungsbeauftragten  ist dringend angesagt.

Wurde ihm Rede u. Erklärungsverbot auferlegt?

Die SPÖ wünscht  dem neuen GR  Bildungsbeauftragten und Bildungsgemeinderat (in Personalunion)   alles GUTE für die Bewältigung dieser besonders wichtigen Aufgabe im Interesse unserer Gemeinde, hofft dass ihm in ein paar Jahren nicht das gleiche Schicksal ereilt.

WIR ARBEITEN für unsere Gemeinde                                                   Die SPÖ

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